Das Foto zeigt das Leitungsteam des UniversitätsTumorCentrum am UKJ: Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Dr. rer. nat. Katharina Paul, Prof. Dr. med. Thomas Ernst.
Das Foto zeigt das Leitungsteam des UniversitätsTumorCentrum am UKJ: Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Dr. rer. nat. Katharina Paul, Prof. Dr. med. Thomas Ernst.
Das Leitungsteam des UniversitätsTumorCentrum am UKJ. V.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Dr. rer. nat. Katharina Paul, Prof. Dr. med. Thomas Ernst. Foto: UKJ | Inka Rodigast

Die Freude im UTC – dem UniversitätsTumorCentrum am Universitätsklinikum Jena – ist groß. Gerade eben erhielt das Team die Bestätigung, dass alle OnkoZert-Zertifikate aufrechterhalten wurden. Was kompliziert klingt, ist das Ergebnis eines Prozesses, den das UTC schon gut kennt. Alle drei Jahre werden im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) Organkrebszentren und Onkologische Zentren durch das unabhängige Institut OnkoZert (re-) zertifiziert, um die hohe Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland sicherzustellen. In den dazwischenliegenden Jahren führt OnkoZert Überwachungsaudits durch, bei denen die Entwicklungen in den Zentren überprüft werden – so auch am Universitätsklinikum im November 2022.

Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Sprecher des UTC und Direktor der Klinik für Innere Medizin II, freut sich gemeinsam mit dem Team über das deutliche Lob der Auditorinnen und Auditoren von OnkoZert für die verschiedenen Projekte des UTC. „Das Lob zeigt, dass wir es in den vergangenen 12 Monaten geschafft haben, unser Onkologisches Zentrum am Klinikum noch einmal ein ganzes Stück weiter zu entwickeln.“ Besonders hervorgehoben wurde die Förderung des Mitteldeutschen Krebszentrums, Comprehensive Cancer Center Central Germany (CCCG), zusammen mit dem Universitätsklinikum Leipzig durch die Deutsche Krebshilfe.

Auch Prof. Dr. Thomas Ernst, der ärztliche Geschäftsführer des UTC, ist erfreut über das positive Feedback: „Vor allem die interdisziplinären Strukturen unserer Tagesklinik, in der wir unsere onkologischen Patientinnen und Patienten mit klassischen chemotherapeutischen oder modernsten molekularen Ansätzen während eines Tagesaufenthaltes behandeln, wurden lobend erwähnt.“ Aber auch die Etablierung der ambulanten Krebsberatungsstelle, die eine Brücke zwischen dem stationären Aufenthalt im Klinikum und der ambulanten Weiterbehandlung schlägt, genauso wie der Ausbau der sogenannten „Jena Early Clinical Trial Unit (JECTU)“, einer interdisziplinären Studieneinheit, die onkologischen Patientinnen und Patienten die Teilnahme an frühen klinischen Studien der Phase I und der Phase II ermöglicht, tragen dazu bei, dass das Überwachungsaudit ein voller Erfolg für die Organkrebszentren und das Onkologische Zentrum des Universitätsklinikums Jena ist.

Die administrative Geschäftsführerin des UTC Dr. rer. nat. Katharina Paul ist allen Beteiligten in den Kliniken und Zentren dankbar und sagt: „Ohne das Engagement der Zentrumsleiter und -koordinatoren, aller Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen onkologisch-medizinischen und pflegerischen Fachbereiche sowie des UTC-Teams wäre eine solche Leistung, die erfolgreiche Bestätigung aller Zertifikate durch die Deutsche Krebsgesellschaft, nicht möglich. Daher gebührt vor allem ihnen das Lob unserer Auditoren.“

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Jena